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Rio de Janeiro |
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Die Geschichte dieser Stadt hat ihren Anfang am 01. Januar 1502, als der portugiesische Forscher Pedro Álvares Cabral Rio entdeckte. Er verwechselte die Guanabara Bucht (ein indianischer Name, der ‚stehendes Wasser’ bedeutet) mit der Mündung eines Flusses (zu portugiesisch ‚Rio’) und nannte die Stadt deshalb irrtümlich Fluss des Januars - Rio de Janeiro.
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Jahrhunderte später adelten die Brasilianer ihre Stadt mit dem Titel „Wunderstadt“. So in etwa erzählen unsere Geschichtsbücher. Meine Geschichte begann 468 Jahre später - auch in dieser Stadt. |
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Geburt |
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Der Tag verblendet unseren Glanz mit seinem Licht und seiner Schöhnheit. |
Familie |
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So kann ich sagen, dass in meinen Adern das Blut von drei Rassen fließt. |
Kindheit |
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Es war so toll!! |
Euch habe ich bei der Entfaltung meines Lebens und meiner Person |
Schule |
Ich mochte sehr unsere Wintertage (15°C-22°C), Pullover anziehen und Schlittschuhlaufen in der Kunsteishalle. Ich träumte von Schnee.Ich wollte seit meiner Kindheit immer „ ein großer Mensch“ sein. Ich gehe davon aus, dass das mit dem Wunsch zu tun hatte, unabhängig zu werden. Deswegen war die Schule mein erster Schritt zu diesem unvermeidlichen Schicksal. Mit sieben Jahren fing ich die Schule an und ich hatte den ersten Kontakt mit fremden Sprachen – Englisch und Französisch. Dort habe ich einen großen Freund kennen gelernt, der mich bis heute noch aus der Distanz Rio – Münster begleitet und unterstützt. Henrique verkörpert den Extrakt meiner Vergangenheit in der Gegenwart. Es war durch die Fächer Weltgeschichte und Geografie in der Schule, dass ich deutlich merkte, nicht nur zur „Wunderstadt“ zu gehören und dass ich eines Tages meine Füße auf den Weg setzen müsste auf der Suche nach einem anderen „verzauberten“ Ortes. Auch begann ich in der Schule, meine ersten Gedichte zu schreiben – im Alter von 12 Jahren. Anfangs hatte ich keine Ahnung, was ich schrieb. Ich wusste nur, dass es Gedanke, Wünsche, Träume eines Jugendlichen in Form von Worten waren.
Manchmal sind ein Blatt Papier und ein Bleistift meine besten FreundeIn Wirklichkeit zweifelte ich, ob ich Gedichte schreiben konnte, vor allem weil ich ohne Reime schrieb. Doch habe ich mit dem Schreiben nicht aufgehört, ich setzte es trotzdem immer fort. Ich vermute, dass mein Gedicht meine erste bewusste künstlerische Ausdrucksform war, obwohl der Tanz... Die letzten drei Schuljahre habe ich in der technischen Visconde de Mauá Schule verbracht. Bis heute noch kann ich kaum glauben, dass ich Elektronik gelernt habe. Es war eine Betäubung in meiner künstlerischen Entwicklung drei Jahre lang. Das Beste an dieser Zeit von viel Technik und wenig Kunst war, dass sie mir geniale Menschen in mein LEBEN gebracht hat, wie meine Schulkollegen, von denen, einige langjährige Freunde geworden sind. |
Theater |
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Meinen ersten Theaterkurs für Amateure besuchte ich mit fünfzehn. Während meine Klassenkollegen Fußball spielten und sich auf ihr Berufsleben vorbereiteten, beschloss ich, noch einen Kurs für weitere sechs Monate zu besuchen. In dieser Zeit wurde mir klar, dass das Bedürfnis, mich durch Kunst auszudrücken, fest in meinen Adern fließt. Mit der Zeit verstand ich, dass dieser Hunger nach Ausdruck erst dann befriedigt wurde, wenn ich nicht „nur“ sprach, sondern wenn ich den ganzen Körper ins Spiel brachte, d.h., beim Tanzen....
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Universität |
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Mit 18 besuchte ich die private Universität Veiga de Almeida – Studiengang Tourismus. Allerdings habe ich nur zwei Semester studiert, denn ich investierte das Geld für die hohen monatlichen Beiträge lieber in Fremdsprachkurse. Im gleichen Jahr beendete ich meine Ausbildung als Reiseleiter in Rio de Janeiro. Drei Jahre habe ich meinen Beruf ausgeübt und in dieser kurzen Zeit lernte ich tausende von Menschen aus verschiedensten Ecken Welt kennen.
Allmählich begann die Welt ihre Grenzen für mich zu verlieren.
Im meinen großen Durst nach Kommunikation belegte ich die Sprachkurse für Englisch, Franzosisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch. Vier Jahre später sollte ich die deutsche Sprache meine „ adoptiv“ -Muttersprache werden..
Das Leben ist mystisch. |
Deutschland |
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Beim Abflug war ich völlig besessen vom Siegesgefühl, |
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Seltsam, vielleicht ging es meiner Mutter genauso, als sie ihr Zuhause verließ. Im gleichen Jahr schaffte ich es, einen weiteren großen Traum meines Lebens zu verwirklichen Die Bühne fasziniert mich.Ich bekam die Einladung bei einer brasilianischen Samba- Tanzgruppe in Duisburg zu tanzen – „Bela Samba“. Ich habe bei der Gruppe eineinhalb Jahre getanzt und viel gelernt. Trotz der harten Arbeit habe ich es sehr genossen!
Parallel zu den Tanzauftritten besuchte ich einen sehr intensiven Sprachkurs, um mich für die Aufnahmeprüfung für die Ethnologie an der Universität vorzubereiten. Für mich war es wichtig auch auf einer wissenschaftlichen Basis, meinen Durst zu stillen – verschiedene Völker, deren Kulturen und Tänze (!) auch in ihrer Geschichte, ihrem Ursprung kennen zu lernen. Im Winter 94 begann ich das Studium – Studiengang: Europäische Ethnologie in Münster. Münster hat mein Leben verändert. |
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Auch in Münster lernte ich im Jahr 95 die Frau MEINES LEBENS kennen – Maia! |
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In Münster lernte ich eine weitere großartige Frau kennen: Mariana, klassische Tänzerin, Lehrerin für experimentellen Tanz und Leiterin ihrer eigenen Tanzschule DER KLEINE BÜHNENBODEN. Sie war fünf Jahre lang meine Mentorin in der Kunst des Tanztheaters. |
Dass der Mensch solche Wunder hervorbringen kann! |
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Und Maia füllt die verschiedenen Lücken meines Lebenspuzzles: Sie berät mich für meine Shows und schneidert die Sambakostüme für alle Tänzer. Zum Teil nach ihren eigenen Entwürfen, zum Teil perfektioniert sie Original-Kostüme aus Rio de Janeiro. Im Jahr 2000 haben wir unsere „Künste“ für mein Theaterstück „Der Weg voran führt mich zurück“ – Seit ich zwölf Jahre alt war, hatte ich an meiner Poesie gezweifelt und erst bei der Premiere von „Der Weg voran führt mich zurück“ begriff ich wirklich, welche Botschaft meine Gedichte in sich tragen. |
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Die Premiere war ein neuer Höhepunkt meines Lebens. |
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Tanz |
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Ich habe eine große Freude mit Ihnen teilen zu dürfen Die Dinge ausdrücken, die am nähesten am Herzen liegen,
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Der Tanz ist meine Luft zum atmen, meine Lebensfreude, meine Traurigkeit. Meine Verbindung zwischen der sichtbaren Welt und der unsichtbaren. Der Tanz ist meine Kraftquelle. Musik und Bewegung sind eine Energiewelt. Meine Seele und ihre Energie, alles was meine Welt zusammenhält – dorthin kann ich durch den Tanz gehen. |
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Willkommen auf meiner Homepage! |
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