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“Der Weg voran führt mich zurück” - ein poetisches Theater
von VinĂ­cius

Die Theatergruppe „Grenzenlos“ besteht aus vier Mitgliedern, die aus Algerien, Brasilien, Deutschland und der Ukraine kommen. Sie hat in erster Linie das Ziel, durch ihr künstlerisches Können kulturelle Barrieren zu überwinden, einen Weg für eine internationale Zusammenarbeit zu bereiten und das Ergebnis auf die Bühne zu bringen.
Der Ausgangspunkt dieses Theaterstückes „Der Weg voran führt mich zurück“ sind die 19 Gedichte von Vinícius, die sich das erste Mal öffentlich am 2000 durch die Schauspielerin Brigitte Dittrich hat hören lassen.
Die internationale Produktion – die Theatergruppe „Grenzenlos“ – stellt die Geschichte eines der vielen Auswanderer, die in Deutschland einreisen und ein neues Leben voller Herausforderungen und Hoffnung beginnen, dar. Die Suche nach seinem tiefsten Ich, seinem eigenen Ursprung und dessen Auswirkungen auf seine Zukunft führt ihn in die Vergangenheit (sogar in das 16. Jahrhundert) dieses Landes zurück. Währendessen erfährt er mehr über die Geheimnisse seines Ichs und die Einflüsse dessen auf sein heutiges Leben.

Um diese Fragen anzusprechen, greift die Theatergruppe „Grenzenlos“ in einzigartiger Weise zu den künstlerischen Ausdrucksformen der Lyrik, des Schauspielens, der Pantomime, des Tanztheaters und der Musik, die von abstrakten Geräuschen über brasilianische Musik, deutsche Chansons und Tango bis hin zu arabischen und russischen Klängen geht.
Dabei ist „Der Weg voran führt mich zurück“ kein Klagelied, sondern schildert Chancen und Hindernisse.

Eine Reise in ein unbekanntes Land kann einen Blick in das eigene Ich bedeuten.
Eine Reise kann die eigene Lebendigkeit wecken und dem Leben einen neuen Weg bereiten.
Eine Reise kann zu der Liebe des Lebens fĂĽhren.
Göttinnen können dabei eine große Rolle spielen.

”Der Weg voran führt mich zurück“
soll eine Reise
durch die von uns
wahrgenommene Zeitspanne sein,
durchzogen von unterschiedlichsten
Traumdimensionen.

Auf allen Ebenen präsent schwingen Gefühle
in verschiedensten Intensitäten mit.

Die existenziellen Fragen sind:
Was ist das Leben?
Was ist der Tod?
Werden wir irgendwann fähig sein,
die Bedeutung von Leben und Tod
und deren Geheimnisse zu erfahren?

 

“Die Antwort
auf alles beginnt genau da,
wo die Frage entspringt.”
VinĂ­cius

 

Die Theatergruppe „Grenzenlos“ stellt sich vor:

Zu den Personen:

Maia Beteeva Soares wurde 1966 in Zhitomir, Ukraine geboren. Sie spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Geige. Als Geigelehrerin hat sie den Abschluss an der Fachhochschule für Musik in Zhitomir im Jahr 1985 gemacht. Von 1985 bis 1993 unterrichtete sie Geige in der Musikschule ihrer Heimatstadt. 1994 ist sie nach Deutschland ausgewandert und seit 1995 lebt sie in Münster, wo sie weiter Geigeunterricht erteilt. Sie studiert Musikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Brigitte Dittrich wurde in Nrw 1967 geboren und spielt seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr Theater. Nach einem Studium der Heilpädagogik und der Ausbildung als Pantomimin begann sie mit unterschiedlichen Soloprojekten , die sie in die verschiedensten Städte und Länder führte. In Berlin lebt sie seit 2001 und arbeitet als freie Schauspielerin.

Kacem wurde 1969 in Algier, Algerien geboren. Als Sänger und Trommler nahm er ĂĽber 10Jahre an einer arabischen Band teil. 1993 ist er nach Deutschland auswandert  und seit 1995 lebt er in MĂĽnster.

 

Gedichte, Leitung und Ausstattung:
VinĂ­cius (Brasilien)

Darstellung und Tanz:
Brigitte Dittrich (Deutschland)

Musik und Gesang:
Maia Beteeva Soares (Ukraine)
Kacem (Algerien)

KostĂĽme:
Annika Ronig (Deutschland)

Fotos:
Dirk Knepper (Deutschland)
Martin Tomuscheit (Deutschland)
Wladmir Timtchenko (Ukraine)

Styling:
Rita de Cássia Evangelista dos Santos Garbisch (Brasilien)

Layout:
VinĂ­cius
Volker Garbisch (Deutschland)

Flughafenansagen:
Meirelucid Soares (Brasilien)
Volker Garbisch